Ganzjährig geöffnet – eine Winterwoche auf Rügen

kap arkona

Man sollte meinen, „ganzjährig geöffnet“ ließe nur einen begrenzten Interpretationsspielraum, sei ziemlich eindeutig. Nicht so auf Rügen – im Winter. In diesem Falle scheint es vielmehr ein Versprechen auf bessere, wärmere und sonnigere Zeiten zu sein, in denen das jeweilige Objekt der Begierde, ein Café, Restaurant, Ausstellungsraum oder was auch immer geöffnet sein würde. Aber eben nicht im Winter.

Die ansonsten vollen Strände sind leer, ein paar Spaziergänger, die nach Bernstein suchen oder die Möwen füttern. Oder einfach nur die raue Schönheit der Natur genießen. Orte, an denen sonst Massentourismus an der Tagesordnung ist, hat man nun fast für sich allein. Und auch die Menschen, die im Sommer nur wenig Zeit für einen kleinen Schnack haben, freuen sich ob des mäßigen Andrangs darüber, mit den raren Gästen mal ein Gespräch zu führen.

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jahresrückblick / a year in review

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„Wie jetzt, das Jahr ist schon (fast) wieder vorbei?“ Das ist der erste Gedanke, der mir durch den Kopf geht, wenn ich mich an den Jahresrückblick mache. Aber wenn ich dann mal Revue passieren lasse, was das Jahr so fotografisch gebracht hat, dann waren das schon eine Menge ganz unterschiedlicher Sachen. Ganz zuerst möchte ich dabei mein 365-Tage-Projekt nennen, welches in 2014 noch bis Ende September andauerte. In dem Rahmen ist das eine oder andere Bild entstanden, welches ich selbst gerne anschaue.
Aber es gab auch weitere für mich bedeutsame Projekte. Kurze Trips führten mich in meine alte Heimat, nach Venedig und nach Paris, was natürlich fotografisch seinen Niederschlag fand. Meine Reihe „the beauty of ruins“ ist um 4 weitere Orte gewachsen. Hierbei freue ich mich insbesondere darüber, dass ich noch Gelegenheit hatte, den Spreepark in Berlin zu fotografieren, bevor er nun doch zu einer neuen Verwendung kommt. Hervorheben möchte ich natürlich auch die beiden Ausstellungen, die ich in diesem Jahr machen konnte, eine in Berlin, eine in Paris (die immer noch läuft). Das hat mir wieder besonders viel Freude bereitet.

 

Für das nächste Jahr habe ich schone einige Ideen, etwas Reisefotografie, ein paar Ruinen, aber auch andere Projekte. Aber mehr wird noch nicht verraten. So bleibt nur noch allen Betrachtern meiner Bilder die besten Wünsche für das kommende Jahr mit auf den Weg zu geben, verbunden mit der Hoffnung, dass Sie auch in 2015 das eine oder andere Mal den Weg auf meine Website finden.

 

 

Besinnliche Weihnachtsfeiertage und alles Gute für ein gesundes und glückliches Jahr 2015!

st-claus

 

*Fröhliche Weihnachten*Buon Natale*Chestita Koleda*Craciun Fericit*Feliz Natal*Feliz Navidad*Glædelig Jul*God Jul*Il-Milied It-Tajjeb*Iloista Joulua*Joyeux Noël*Kala Christouyenna*Kellemes Karácsonyi Ünnepeket*Linksmu Kaledu*Merry Christmas*Nollaig Shona Duit*Prettige Kerstdagen*Priecigus Ziemassvetkus*Roomsaid Joulu Puhi*Vesel Bozic*Veselé Vánoce*Veselé Vianoce*Vrolijk Kerstfeest*Wesolych Swiat Bozego Narodzenia*

die mauer – novembergedanken

die mauerNovember. Es ist trüb. Passend zur Jahreszeit und diesen Tagen, eingeklemmt zwischen Totensonntag und Volkstrauertag. Gerade wurde der 25. Jahrestag des Falls der Berliner Mauer gefeiert. Diese Mauer ist nun weg. Doch es gibt noch mehr Mauern. Mauern, die sich durch unser Leben ziehen. Mauern, die am Ende stehen. Mauern, die sich nicht einreissen lassen. Oder doch?

Bei manchen Mauern muss man genauer hinschauen, um sie zu sehen, bei manchen muss man wollen, dass man sie sieht. Und manchmal ist man überrascht, was man sieht, wenn man sich traut hinzuschauen. Diesen Beitrag weiterlesen »

das besondere bild (für mich)

Klar, irgendwie findet man natürlich alle Bilder gut, die man veröffentlicht. Aber es gibt daneben Bilder, die man besonders gut findet. Und das kann vielerlei Gründe haben, inhaltlich, formal, technisch. Ich habe mir vorgenommen, nun immer dann, wenn ich ein solches Bild gemacht habe, dieses besonders herauszustellen, losgelöst von der Serie, in deren Kontext es vielleicht entstanden und dort nur eines von vielen ist.

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Ich glaube, was mir an dem Bild gefällt ist die doppelte Abstraktion: Es zeigt die Abstraktion einer Abstraktion. Genauer gesagt handelt es sich hier um eine Aufnahme eines Ballons, der im Rahmen der Installation „Lichtgrenze“ anlässlich des 25. Jahrestages des Falls der Berliner Mauer aufgestellt wurde. Wer hätte es erkannt? Ohne das Wissen um diese Umstände reduziert sich die Aufnahme auf Licht, Farbe, Flächen und Linien. Und diese gefallen mir in dem Fall richtig gut.

 

Paris – ein Stadtspaziergang!

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Paris – die Stadt der Liebe! Die Stadt der Liebe? Ich habe sie anders erlebt. Nach dem ich erst herausfand, dass Paris im Kern flächenmäßig wesentlich kleiner als Berlin ist, wurde mir auch klar warum. Es leben einfach zu viele Menschen auf zu engem Raum. Das muss unweigerlich das Gefühl von Enge und Hektik vermitteln. Und dann die vielen Touristen. Bin ich schon von Berlin deswegen manchmal angenervt, so wird das von Paris noch getoppt. Und wenn man sich dann doch auch auf die Touristenpfade begibt um die prominenten Sehenswürdigkeiten der Stadt zu anzuschauen schauen, dann braucht es ein gewisses Maß an Gelassenheit. Aber die Stadt entschädigt eben auch mit genau deren Anblicken. Also, Augen auf und durch! Ach ja, und die Liebe habe ich dann doch noch gefunden, auf dem trubeligen Trocadero, wo sich Hochzeitspaare vor dem Eiffelturm  fotografieren lassen …

Hier geht es zu den Bildern.

 

Paris – city of love! The city of love – really? I made a different experience. And after I’ve learned, that Paris is much smaller than Berlin but wih much more inhabitants per m² it’s no wonder. There are just to many people living there. Then it’s normal  that you have got the feeling of hustle and bustle. And there are so many tourists … . They are already getting on my nervs in Berlin … (sometimes). And if you follow the normal touristic paths, then you need to be really relaxed … . But on the other hand you will be compensated by the view of all those nice and famous places of interest. By the way, finally I found the love at Trocadereo, where bridal pairs used to take pictures in front of the eiffel tower …

Here you find all the pictures.

 

 

Ausstellungseröffnung in Paris / Opening in Paris

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Arc de Triomphe, Champs Élysées, Tour Eiffel – und meine Bilder mittendrin, wer hätte das gedacht? Am vergangenen Freitag fand die Vernissage zu meiner Ausstellung in Paris statt. In vornehmen Pariser 17. Arrondissement wurde in den Räumen von Aden Immo meine Ausstellung „the beauty of ruins“ eröffnet. Es war ein schöner Abend mit interessanten Gästen, leckeren hors d’oevres und Champagner.

Die Bilder sind dort noch für ein halbes Jahr zu sehen. Wer also am Freitag nicht dabei sein konnte, in Paris weilt und den Louvre und das Musée d’Orsay schon kennt … . An dieser Stelle möchte ich meinen Dank an David und die Mannschaft von Aden Immo, insbesondere auch an Anne Charlotte aussprechen, die die Ausstellung in Paris möglich gemacht haben.

Die einzelnen Bilder zur Vernissage gibt es als slideshow unten zu sehen.

 

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Arc de Triomphe, Champs Élysées, Tour Eiffel – who has ever thought to see my pictures in this environment? Not me … . Last Friday the vernissage of my exhibiton “the beauty of ruins” took place in Paris. In the noble 17th arrondissement of Paris the exhibition was opened in the rooms of Aden Immo. It was a nice evening, with interesting guests, tasty hors d’oevres and champagne.

The pictures can still be seen there for six months. So who could not join us at the vernissage, and who is in Paris anyway and don’t feel like going to the Louvre or the Musée d’Orsay … . Finally I would like to thank David and the team of Aden Immo, and especially Anne Charlotte, who made this exhibition possible.

The single pictures from the vernissage can be seen below.

 

 

 

365 Tage / 365 Bilder – eine Langzeiterfahrung

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Jetzt ist es also geschafft, 365 Tage liegen hinter mir. 365 Tage an denen ich jeden Tag (mindestens) ein Bild produziert habe. 365 Tage, an denen es mal spielend gelang oder auch mal quälend war. Immer aber ist es mir gelungen, dann doch noch etwas zu liefern.

Zuweilen hat mich das Vorhaben an einen Marathonlauf erinnert …. Man startet ambitioniert und voller Elan, dann kommen die Momente des Zweifelns, in denen man sich fragt, warum man das alles macht. Aber in der ersten Zeit werden diese Zweifel noch mit Ideen und Tatendrang im Zaum gehalten. Irgendwann dann kommt der Moment, hier bitte weiterlesen

365 tage / 365 bilder – monat 12

september14

So, nun ist es geschafft. 365 Tage sind vergangen, 365 Bilder sind gemacht. Es macht mir riesig Freude, die lange Liste der Bilder durchzuschauen , das Gefühl, das Projekt zu Ende gebracht zu haben. Mehr kann und mag ich jetzt noch gar nicht sagen. Für ein Resümee ist es wohl zu früh, das braucht wohl etwas mehr Abstand. Ich freue mich auch, nun wieder etwas zwangloser mit der Kamera umgehen zu “dürfen”. Der Blick zurück geht nicht ohne den Blick nach vorn – ich bin gespannt, was als Nächstes kommt …

Alle Bilder gibt’s hier zu sehen.

 

So, it’s done now. 365 days are gone, 365 pics are taken. It’s a big pleasure for me to watch this long list of pictures, the feeling, having brought this project to an end. More I can’t and I don’t want to say at the moment. I guess it’s too early for a summary, that needs a bit more distance. I’m happy that now I feel a little less forced to take the camera. But there’s no  view back without looking forward – I’m curious to see what comes next …

All pics can bee seen here.

 

Alte Pracht in der Warteschleife

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Wenn man das Gebäude von außen betrachtet, dann macht es gar nicht den Eindruck, dass es eigentlich schon seit Jahren ungenutzt ist und leer steht. Aber das liegt wohl daran, dass es mitten in der Berliner City liegt und zudem gut gesichert ist. So fehlen die äußerlichen Attribute eines typischen Lost Places, Graffiti und eingeschlagene Scheiben und Türen. Wenn man dann jedoch genauer hinschaut, dann verraten die in den Regenrinnen wachsenden Bäumchen und die blinden Fenster doch, dass es sich um einen verlassenen Ort handelt.

Erst Bank, dann Ministerium, zum Schluss profanes Verwaltungsgebäude, wartet es heute auf eine neue Nutzung. Schön, dass ich vorher Gelegenheit hatte, es im Wartestand zu fotografieren.

Doch schauen Sie selbst, hier geht es zu den Bildern.

 

When you watch this building, you don’t guess, that it isn’t used for years and that it’s standing empty. But this is maybe because it’s in the middle of Berlin and it is well protected, too. I think, that’s why you don’t find the typical attributes of an abandoned place, graffiti, broken windows and doors. But if you look a little bit closer, than you can find the typical signs as “blind” windows and small trees growing on the roof and you see, that it is a lost place.

At first built and used as a bank, than ministry and finally simple administration building, now it’s waiting of a new purpose. I’m happy that I had the opportunity to take pictures.

Here you can find the pictures.