kalender kaufen

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Vielleicht hat ja die oder der ein oder andere schon einmal gedacht, dass es schön wäre, ein Bild von mir zu kaufen. Aber einfach nur ein Bild kaufen? Besser noch wäre es vielleicht, das Schöne mit dem Nützlichem zu verbinden, mag man sich denken.
 
Ich jedenfalls habe das getan und nun zunächst mit Bildern von Spitzbergen (Sommer in der Arktis), Pyramiden (Die nördlichste Geisterstadt der Welt) und aus Havanna (cuban cars) jeweils eine Auswahl zusammen gestellt und in Form von Kalendern im Format A2 und A3 gestaltet.
Weitere Kalender werden folgen.
 
Bei Interesse einfach hier schauen. Und der Link darf natürlich geteilt werden.
 
 

pyramiden – lenin im eis

Hmmm, wohin nun mit dem Artikel, zu den Beauty of Ruins oder doch besser in die Reiseabteilung? Auf jeden Fall gehört der Besuch in Pyramiden auf Spitzbergen zu den eindrucksvollsten Erfahrungen, die ich bislang auf einer Fotoreise sammeln durfte. Hier kam die ohnehin schon spannende Fotografie an verlassenen Orten mit der Reise an einen ganz besonderen Ort zusammen. Denn immerhin ist Pyramiden die „nördlichste Geisterstadt der Welt“ und zählt damit nach einem Ranking des britischen Guardians zu den 10 beliebtesten Geisterstädten überhaupt. Wie auch immer die Zeitung zu dieser Bewertung gekommen ist, spannend ist der Besuch in Pyramiden auf jeden Fall. Die Abgeschiedenheit, das Klima und seit einiger Zeit auch das Vermarktungsinteresse des Eigentümers dieser Bergbausiedlung im Eis führt dazu, dass der Verfall langsamer von statten geht als andernorts. So hat man das Gefühl, dass es nicht schon fast 20 Jahre sind, die Pyramiden nun verlassen da liegt. Überall finden sich Zeugnisse der Menschen, die hier einst lebten. Und sie vermitteln das Bild eines harten, entbehrungsreichen Lebens bei 4 Monaten nicht untergehender Sonne, 4 Monaten ständiger Dunkelheit und 4 Monate irgendwas dazwischen. Ein anderes Bild ergibt sich, wenn man das Leben der Menschen in Pyramiden mit dem Leben der russischen Bevölkerung in Russland vergleicht. Danach waren die Menschen hier, in der kleinen russischen Siedlung im westlichen Ausland, privilegiert, was sich in höherem Lebensstandard und besserem Einkommen niederschlug. Und vielleicht half auch der Beistand Lenins, der hier mit der nördlichsten Lenin-Statue der Welt  ein wachsames Auge über seine Genossen hatte.

Wer gerne noch ausführlichere Inforamtionen zu Pyramiden hätte, der findet diese in dem hier verlinkten Text von mir (Pyramiden – Lenin auf Eis).

 

Doch nun zu den Bildern. Alle gibt es hier zu sehen.

 

spitzbergen

Spitzbergen beeindruckt neben der Tierwelt vor allem mit den Landschaften: Berge, Gletscher, das Meer. Und immer wieder verändert sich das Licht und schafft tolle Landschaftsimpressionen. Aus Spitzbergen zurück, kann ich sagen, dass ich alles das, was ich vor die Linse bekommen wollte, auch fotografieren konnte. Einzig Polarfuchs und Wal haben sich leider rar gemacht. Von letzterem gab es nur den Blas oder die Finne zu sehen (und abzulichten). Und einschränkend muss ich sagen, dass ich gerne noch näher , z. B. an die Eisbären gekommen wäre, aber anders als im Zoo hat man das ja nicht in der Hand. Und das ist dann auch in Ordnung so.

Die Tour führte von Longyearbyen, dem Hauptort Spitzbergens, an der westlichen Küste nordwärts. Ein Ziel der Reise war es ja, Eisbären in ihrem natürlichen Lebensraum, dem Packeis, zu sehen. Um aber ins Packeis zu kommen, musste das Schiff, die Ortelius, über den 81. Breitengrad hinaus fahren und Spitzbergen weit hinter sich lassen. Normalerweise ist Ende Juni / Anfang Juli bereits beim 78. Breitengrad mit Treibeis zu rechnen. Aber es zeigte sich, dass die Veränderungen bei der Eisbildung aufgrund steigender Temperaturen, seit 12 Jahren in Folge übrigens, im vollen Gange sind, mit allen ihren Einflüssen auf die entsprechenden Ökosysteme.

Ein Teil der Reise war übrigens der Reinigung der Strände („cleaning the shores“) von Spitzbergen gewidmet. Aufgrund seiner Lage und vorherrschender Strömungssysteme findet besonders viel Müll seinen Weg hierher. Wenngleich es auch nur ein kleiner Beitrag war, so waren doch innerhalb kürzester Zeit 16 m³ Müll gesammelt. Es ist erschreckend, was gerade an Spitzbergens Küste an Müll angeschwemmt wird, auch das mit den entsprechenden Folgen für die Tierwelt dort.

Doch nun zu den Fotos, die ich neben den anderen Erkenntnissen mitgebracht habe.

 

das besondere bild (für mich)

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Klar, irgendwie findet man natürlich alle Bilder gut, die man veröffentlicht. Aber es gibt daneben Bilder, die man besonders gut findet. Und das kann vielerlei Gründe haben, inhaltlich, formal, technisch. Ich habe mir vorgenommen, nun immer dann, wenn ich ein solches Bild gemacht habe, dieses besonders herauszustellen, losgelöst von der Serie, in deren Kontext es vielleicht entstanden und dort nur eines von vielen ist.

Morgens um 6:30 Uhr, ich auf dem Weg ins Büro, und (Fußball-) Deutschland in Zeiten der Europameisterschaften. Etwas ist anders als in den vergangenen Jahren seit 2006, als in Deutschland die große Fußballbegeisterung einzog und sich dieses auch allseits im Straßenbild wiederfinden ließ. Hatte man damals einen unverkrampften Umgang mit der eigenen Nationalität gefunden, so scheint sich das in diesen Zeiten verändert zu haben. Und das Bild kann hierfür sehr gut als Sinnbild dienen. Aber vielleicht irre ich mich ja auch.

 

auf den hund gekommen …

collgae

… bin ich jetzt zwar nicht, aber für Tiere kann ich mich im Moment im Zusammenhang mit meiner Fotografie ziemlich begeistern. Das liegt daran, dass ich nun die technischen Möglichkeiten habe, die Tiere formatfüllend abzubilden. Die bisherigen Aufnahmen habe ich im Zoo gemacht und in schwarz weiß ausgearbeitet. Das funktioniert ziemlich gut. Diesen Beitrag weiterlesen »

zoo – logisch, Teil 2

eisbaer

Vor einigen Wochen war ich bereits schon einmal in einem Zoo (Zoologischer Garten) unterwegs, um dort ein lang geplantes Vorhaben zu realisieren. Es sollte um Tierportraits gehen. Nun habe ich mich ein zweites Mal aufgemacht, dieses Mal in den Tierpark. Hierbei stand aber vor allem der Test eines neuen Objektivs im Vordergrund. Dieses habe ich für eine bevorstehende Reise nach Spitzbergen beschafft, um dort Motive abzulichten, die aus verschiedenen Gründen nicht so zugänglich sind, Eisbären zum Beispiel.

Fazit der Unternehmung ist, dass das Objektiv mit seiner maximalen Brennweite von 500mm bei beachtlicher Bildqualität zwar schon reichlich Spielraum bietet, aber es dann doch oftmals noch einer Nähe zum Motiv bedarf, um detailreich und formatfüllend zu fotografieren. Aber zur Not, und wenn es das Motiv und die Lichtsituation zulässt, kann ich mir noch mit einen 2-fach Telekonverter behelfen. Insgesamt aber kann ich festellen, dass mit dieser langen Brennweite Aufnahmen möglich werden, wie ich sie mir vorgestellt habe.

 

Doch sehen sie selbst, alle Bilder, auch die vom Besuch im Zoologischen Garten,  gibt es hier zu sehen.

 

 

oste(r)n

ostern im osten

Kürzlich war ich im c/o berlin in einer Fotoausstellung und habe mir Bilder von Ulrich Wüst (http://www.co-berlin.org/ulrich-wuest) angeschaut. Die Ausstellung zeigt Aufnahmen aus der ehemaligen DDR bzw. später den neuen Bundesländern. Diese sind in inhaltlicher, aber auch formaler und gestalterischer Sicht sehr sehenswert und sprachen mich sehr an. Das mag daran liegen, dass ich ein Faible für Vergangenes habe, mich die Melancholie der Geschichte berührt. Vielleicht ist es die Tristesse der Grautöne, die diese Gefühle hervorrufen. Vielleicht liegt es aber auch daran, dass ich selbst aus dem anderen Teil unseres heute gemeinsamen Landes komme und dieser Mangel an Farbigkeit für mich (immer noch) etwas Exotisches darstellt. Paradox? Mag sein.

Jedenfalls fühlte ich mich inspiriert, etwas Ähnliches zu versuchen. Und tatsächlich lassen sich auch heute noch solche Aufnahmen machen, 20 Jahre nach dem Untergang dieses Staates, Heimat des städtebaulichen grau in grau. Da ist noch Luft für den einen oder anderen Eimer Farbe …

Ostern war nun eine gute Gelegenheit für den Osten, freie Zeit und gewissermaßen vor der Tür … .

 

Alle Bilder gibt es hier zu sehen.

 

istanbul – rendezvous von abend- und morgenland

istanbul - blaue moschee

 

Istanbul, die Stadt zwischen Orient und Okzident, die Stadt auf sieben Hügeln, die Stadt der viertausend Moscheen, die Stadt so fremd und doch auch nah. Und auch die Stadt, die heute so oft im Zentrum des Nachrichtengeschehens ist, sei es wegen Bombenterror, sei es wegen Flüchtlingskrise oder einfach wegen eines Mannes, der sich anschickt, einem Land ein anderes Gesicht zu geben.

Ich hatte effektiv drei Tage Zeit in Istanbul zu fotografieren. Gerade genügend Zeit, an der Oberfläche zu kratzen, ein kleinen Eindruck davon zu bekommen, was diese Megametropole mit 20 Millionen Einwohnern ausmacht. Aber mehr als genug, auch vom Charme diese Stadt an der Nahtstelle zwischen Abend- und Morgenland gefangen genommen zu werden.

 

Doch sehen Sie selbst, hier gibt es alle Fotos zu sehen.

 

 

Jahresrückblick 2015

collage2015

Und wieder ist ein Jahr vorüber. Kein besonders gutes, aber auch kein besonders schlechtes. Aber damit kann man ja eigentlich auch schon zufrieden sein.
Fotografisch betrachtet war es sehr abwechslungsreich und stand ganz im Zeichen der Reisefotografie. Das Jahr begann an der winterlichen Ostsee auf Rügen. Dann führte mich mein Weg in die Normandie und nach Paris. Im Sommer ging es zu Fuß über die Alpen durch Österreich bis nach Italien. Zu Ende ging das Jahr dann auf Kuba. So habe ich sehr viele schöne Orte gesehen und mir mit Kuba einen großen, lang gehegten fotografischen Wunsch erfüllen können. Und natürlich waren auch wieder ein paar Lost Places dabei, um den fotografischen Reigen abzuschließen.

Der Rückblick bietet auch Gelegenheit für einen Ausblick auf das kommende Jahr. Fest (und kurz bevor) steht schon eine Reise nach Istanbul, eine in die USA kommt möglicherweise ebenfalls zustande.

Und die Gelegenheit ist natürlich günstig, an dieser Stelle allen, die den Weg auf meine Seite gefunden haben, ein glückliches, gesundes und erfolgreiches 2016 zu wünschen!

 

Im Tal von Vinales

Im Tal von Vinales

Neben Havanna empfiehlt der Reiseführer dem Kubareisenden unbedingt auch einen Besuch in Vinales. Dieser kleine Ort liegt nordwestlich der kubanischen Hauptstadt in der Region Pinar del Rio.

Der Ort liegt im gleichnamigen Tal von Vinales, welches zu einem großen Teil auch ein geschützter Naturpark ist. Das liegt daran, dass die topographischen Besonderheiten in dem Gebiet – die Mogoten genannten Berge – einmalig so auf der Welt sind. Und tatsächlich ist dieser Landstrich mit den vielen Feldern, der roten Erde und der üppigen Vegetation, eingebettet in eine pittoreske Berglandschaft, ein Reise wert.

Vinales selbst ist sehr klein und der Tourismus prägt das Bild des Ortes. Ebenso wie der Tabakanbau. Insgesamt macht die Gegend einen vergleichsweise wohlhabenden Eindruck, was sich an gepflegten Häusern und intakten  (Haupt-) Straßen zeigt. Dieser sehr bescheidene Wohlstand ist wohl dem Tabakanbau – hier kommen die weltberühmten Zigarren Kubas her – und dem florierenden Tourismus geschuldet. Aber eben dieser war mir dann am Ende zuviel und so fand ich dann auch, dass, trotz der vielen schönen Eindrücke, 5 Tage dort ausreichend sind … .

 

Alle Bilder gibt es hier zu sehen.