schöne ostern / happy easter!

schöne ostern

 

es ist immer wieder erstaunlich, was leute so in ihren garten stellen …

 

 

in der alten heimat

wattenmeerSelten, aber immer mal wieder, finde ich den Weg in meine alte Heimat, irgendwo zwischen Weser und Elbe im Nordwesten Deutschlands. Und diesmal habe ich die Gelegenheit genutzt mir Orte anzuschauen, die ich lange nicht besucht habe oder gar noch nie gesehen habe, obwohl ich doch einige Jahre hier gelebt habe. Obwohl es erst März war, meinte es das Wetter mehr als gut, so dass sogar ein Besuch des Nordseestrandes nicht zu abwegig schien und in die Tat umgesetzt wurde. Ich staune immer wieder, wie vielfältig und wie schöne diese Gegend ist.

Doch schauen Sie selbst, hier geht es zu den Bildern meiner alten Heimat.

 

Rarely, but time by time, I come back to my old home region, somewhere between the rivers Weser and Elbe in northwest Germany. And this time I took the opportunity to see places where I had not been for a long time or even never had been before, although I lived here  for a couple of years.
Although it was march, the weahter was fine, even that fine, that we could go to the beach of the North Sea. I’m always surprised again about the variety of the landscape in this region.

But have your own look, here you find the pics of my old home.

 

 

das fahrrad vor der tür

ai weiwei 's fahrrad

Wie ein Fahrrad zum Sinnbild von Engstirnigkeit, Intoleranz und Repression wird.

“Vor die Drehtür zum Gropius-Bau stellen die Ausstellungsmacher gerade ein Fahrrad, made in China. Im Korb ein üppiger Strauß leicht duftender weiß-rosa Tulpen. Der Absender sagt damit also durch die Blume, was zu sagen ist. Ein Mittel stumm-beredter Kommunikation; eine höflich-hintersinnige Botschaft nach Berlin, das Ai Weiwei, der in China nicht ausstellen darf, eingeladen hat, wohin Pekings Führung ihn aber bis dato nicht reisen lässt. Wie sollte das auch gehen, ohne Pass. Den hat er schon seit drei Jahren nicht mehr, seit ihn Maos Erben am 3. April 2011 eingesperrt hatten, 81 Tage lang und ohne Anklage an einem unbekannten Ort.” (aus Berliner Zeitung vom 8.4.2014).

Das Bild ist im Rahmen meines Projektes 365 Tage / 365 Bilder entstanden. Alle Bilder gibt es hier zu sehen.

 

365 tage / 365 bilder – monat 6: halbzeit

märz_580Px_75dpiNun sind 6 Monate geschafft. Der letzte war teilweise ziemlich zäh und ich hatte schon das eine oder andere Mal gedacht aufzugeben. Aber ich bin froh es nicht getan zu haben und weiter dabei bin. Ein Fazit zur Halbzeit kann ich irgendwie nicht ziehen. Ich kann nicht einschätzen, ob ich jetzt nach einem halben Jahr meine fotografischen Fertigkeiten verbessert habe. Aber ich merke, wie sehr ich meine Umwelt(immer mehr) fotografisch wahrnehme. Meine Wahrnehmung ist geschärft und betrachtet vieles unter dem Aspekt der Möglichkeit, es abbilden zu können. Nun bin ich gespannt, was die nächsten 6 Monate bringen werden.

Alle Bilder gibt es hier zu sehen.

 

Das besondere Bild (für mich)

Klar, irgendwie findet man natürlich alle Bilder gut, die man veröffentlicht. Aber es gibt daneben Bilder, die man besonders gut findet. Und das kann vielerlei Gründe haben, inhaltlich, formal, technisch. Ich habe mir vorgenommen, nun immer dann, wenn ich ein solches Bild gemacht habe, dieses besonders herauszustellen, losgelöst von der Serie, in deren Kontext es vielleicht entstanden und dort nur eines von vielen ist. stillleben

Anfangen möchte ich mit diesem Bild hier. Immer schon war ich fasziniert von den Stillleben der alten Meister, opulent gedeckte Tafeln in oft düsterer Szenerie. Ich verstehe zu wenig von Malerei, um genau sagen zu  können, was genau nun den Reiz dieser Bilder ausmacht, ob es die Lichtsetzung, die Farben oder vielleicht ganz was anderes ist, was ich nicht mal benennen kann. Oder vielleicht war es auch bloß der alte Schinken, der immer bei meiner Großmutter hing und an dem ich mich im wahrsten Sinne des Wortes nicht satt sehen konnte – gezeigt wurde eine ebensolche opulente Tafel mit Obst, Gemüse, Fleisch und Wein. Immer schon hatte ich im Kopf, so etwas mal fotografieren zu wollen bzw. fotografisch nachbilden zu wollen. Wie es der Zufall nun so wollte, kam mir das wieder in den Sinn, als ich jetzt schwerbepackt mit meinen Einkäufen nach Hause kam und ohnehin ein Bild des Tages im Rahmen meines 365-Tage-Projektes fällig war. Material für das Bild hatte ich also genug.  Stellte sich nur die Frage, ob ich es schaffen würde, mit den mir zur Verfügung stehenden Möglichkeiten, diese typische, düstere Szenerie nachzustellen. Die Basis hierfür habe ich natürlich mit dem bereits leicht unterbelichteten Foto gelegt. Der Rest musste dann in der Nachbearbeitung erfolgen. Allerdings hielt sich die Bearbeitung in Grenzen, etwas Farbkorrektur, Helligkeit, Kontrast nachgeregelt, Vignettierung hinzugefügt – fertig. Und ich hatte endlich mein Stillleben.

 

365 tage / 365 bilder – monat 5

februar

Monat 5 des Projekts ist vorüber. Ein Großteil der Aufnahmen im Februar entstanden während meines Aufenthalts in Venedig. Es fiel entsprechend schwer, dann, wieder zurück in Berlin, hier wieder auf die tägliche Motivjagd zu gehen. Venedig strotzt nur so vor Motiven. Aber ist das wirklich so? Kurzzeitig kam mir der Gedanke zu versuchen Berlin so zu sehen, wie ich Venedig gesehen habe, als Tourist, mit einer großen Portion Neugier und fotografischem Tatendrang. Ich scheue mich aber immer davor, allzu touristische Aufnahmen zu machen, wie man sie vielleicht schon tausend Mal gesehen hat. Diese Gedanken sind an einem fremden Ort auch da, aber es ist leichter für mich zu akzeptieren, dass ich dort auch solche Fotos mache. In Berlin scheint der Anspruch ein anderer zu sein. Hmmm ….

Hier geht es zu den Bildern

The 5th month of my project is over. A bigger part of my pictures in february were taken in venice. So it was not easy – back again in Berlin – to find my daily motive here in Berlin again. Venice is full of motives. But is it really like that? Briefly I thought by myself to see Berlin like I saw venice, as a tourist with a big portion of curiosity and ready for photographic action. But I always avoid to take too touristic pictures, the way, they were seen a thousand times. Of course I think the same when I am at foreign places, but there I can accept it better to take pictures like this. It seems to be, that my demands are different in Berlin …

Here you find the pics

 

 

venedig / venice

venedig, san croce

 

Venedig. Sehnsuchtsort. Und wenn man einmal dort war, dann versteht man auch warum. Dem Auge bieten sich immer wieder Anblicke, die es so nirgendwo sonst auf der Welt gibt. Und diese sind bunt, vielfältig, skurril, historisch, gewöhnlich, aber niemals langweilig. Eigentlich wollte ich in Venedig andere Bilder machen. Bilder von Venedig im Winter, verlassen, grau und melancholisch. Nun hatte ich aber das Pech, dass das Wetter dabei ganz und gar nicht mitspielen wollte und einfach viel zu sonnig und fröhlich war. Außerdem hatte die ursprüngliche Reiseplanung eine Änderung erfahren, die im Ergebnis dann zu anderen Bildern führte. Aber das ist eine andere (schöne) Geschichte … .

 

Eine Auswahl der Bilder meiner Reise nach Venedig können Sie hier sehen.

 

 

Venice. Place of desire. And if you were there once, you know why. There you can see things, which you can’t see everywhere else. It’s colourful, manifold, bizarre, historical, ordinary, but never boring. Actually, I wanted to take a different kind of pictures in Venice. Pictures of Venice in wintertime, abandoned, grey and melancholic. But I was’nt lucky, the weather had other plans and so it was too sunny and friendly for that. Besides of that my original plans for this journey had been changed, what finally led to different pictures. but this is another (very nice) story … .

A selection of my pictures from venice you can find here.

 

ausstellungseröffnung

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Heute wurde meine Ausstellung in den Räumen des Bundesministeriums der Finanzen in Berlin eröffnet. Noch bis zum 4. April sind meine Bilder an diesem selbst so interessanten und für die deutsche Geschichte bedeutsamen Ort zu sehen, wo rüber ich mich sehr freue. Leider ist die Ausstellung nicht ohne Weiteres öffentlich zugänglich. Interessierten Personen möchte ich jedoch trotzdem die Möglichkeit bieten, sich die Ausstellung anzuschauen und biete daher die Möglichkeit, während der Laufzeit der Ausstellung jeweils freitags (außer 14.2.) zwischen15:00 und 17:00 Uhr mit mir gemeinsam nach Absprache (kontakt @sichtbarkeiten.de) die Ausstellung anzusehen.

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365 tage / 365 bilder – Monat 4

januar2014_580PxNun ist der 4. Monat geschafft. Unglaublich, wie schnell die Zeit vergeht. Aber, in diesem Monat war es auch eine Herausforderung am Ball zu bleiben und nicht aufzugeben. Da ist die Dunkelheit und die Kälte, aber da sind auch andere Aktivitäten, die es manchmal schwer machen, dann noch das Foto des Tages zu machen. Aber je länger ich durchhalte, desto größer wird die Hemmung, dann doch noch aufzugeben.

 

So, the fourth month is done. And it’s unbelievable how the time is running. But this month it was a real challenge to keep on doing the project and not to give up. It’s dark and it’s cold, and there are other  - not less important – things to do that it’s sometimes hard to take the picture of the day. But the longer I do the project, the more it gets difficult to give it up.

 

“detailverliebt – architektur meiner fotografie”

ausstellung_bmf_580PxDas ist der Titel für meine neue Ausstellung, die vom 3. Februar bis zum 4. April 2014 im Bundesministerium der Finanzen in Berlin gezeigt wird. Ich freue mich, meine Bilder an diesem besonderen Ort zeigen zu können. Leider ist die Ausstellung aus Sicherheitsgründen nicht frei zugänglich. Ich bin aber gerne bereit, interessierten Besuchern nach Absprache Freitags jeweils zwischen 15:00 und 17:00 Uhr persönlich den Zugang und das Anschauen zu ermöglichen. Wer Interesse daran hat, kann mir gerne eine e-mail an kontakt@sichtbarkeiten.de schicken, so dass wir dann die Einzelheiten verabreden können.

Weitere Informationen zu der Ausstellung können der verlinkten pdf-Datei (Plakat_BMF) entnommen werden.