Ausstellung „the beauty of ruins“ vom 18. September bis 13. November 2011

Wenn mich am Anfang des Jahres  jemand gefragt hat, was ich so mit den Fotos mache, die ich da produziere, habe ich mit den Schultern gezuckt und standardmäßig geantwortet, dass ich mich selber an deren Anblick erfreue. Wenn mir nun jemand gesagt hätte, dass ich mit den Bildern der Reihe „the beauty of ruins“ nun gleich 3 mal eine Ausstellung haben würde, ich hätte ihn wohl nur erstaunt angesehen. Und auch jetzt noch bin ich erstaunt und erfreut zugleich über das Interesse und den Zuspruch, den die Bilder finden.

Was aber ist es, dass an diesen Bildern so gefällt? Eigentlich zeigen die Bilder auf den ersten Blick die weniger schönen Seiten des Lebens, Vergänglichkeit und Zerfall überall. Sie erinnern daran, dass nichts von Dauer ist – erstrahlte es gestern noch in glanzvollem Licht, so ist es morgen vielleicht schon nicht mehr da. Aber heute gibt es diese Objekte noch und sie erzählen dabei Geschichten aus einer Zeit, die längst vergangen ist. Man muss nicht vor Ort gewesen sein, um die Aura zu erleben, die die Objekte umgibt. Auch ist es egal, an welchem Ort sie sich befinden. Die Bilder setzen ein Erinnern in Gang, welches für jeden Betrachter unterschiedlich ist und berühren dabei auf ganz eigentümliche Weise. Die besondere Aufnahmetechnik und die Ausarbeitung der Motive unterstützen dieses emotionale Sehen. Ja, vielleicht ist es genau das …

Nun gibt es also ein drittes Mal in diesem Jahr die Gelegenheit, einen Teil der Bilder in großformatigen Drucken zu sehen. Neben bereits gezeigten Motiven gibt es auch einige neue zu sehen. Die Ausstellung eröffnet am 18. September 2011 mit einer Vernissage (ab 18:00 Uhr) in der Rote Beete, Gleditschstraße 71, 10781 Berlin (Infos zur Anfahrt).

When, at the beginning of the year, I was asked  the question, what I’m doing with the photos, which I produce , I shrugged my shoulders and answered standardly that I like just watching them. If someone had told me then, that I would have three times an exhibition with the pictures of the series „The beauty of ruins“, I would have probably looked just amazed. And even now I am amazed and delighted by the interest and encouragement, which these images get.

But what is it, that these pictures are liked like that? Actually, the pictures show, at first glance, the less beautiful sides of life, transience and decay everywhere. One is remembered that nothing is permanent – was it shining in a brilliant light yesterday, maybe tomorrow it is already no longer there. But today these objects  are still there and they are telling stories from a time that is long gone. You must not have been on site to experience the aura that are around these objects. Also, it does not matter where they are located. The photographs are initializing a remembrance , which is different for every viewer, and they are touching on very special way. The special technical way, how they are produced and the development of the motives support this „emotional watching“. Yes, maybe that’s it …

Now there is a third time this year the opportunity to see some of the pictures as large format printings. In addition to motives which already shown, there are also some new ones. The exhibition opens on 18. September 2011 with an opening reception (from 6 p.m.) in the Rote Beete , Gleditschstraße 71, 10781 Berlin (how to get there).

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