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pyramiden – lenin im eis

Hmmm, wohin nun mit dem Artikel, zu den Beauty of Ruins oder doch besser in die Reiseabteilung? Auf jeden Fall gehört der Besuch in Pyramiden auf Spitzbergen zu den eindrucksvollsten Erfahrungen, die ich bislang auf einer Fotoreise sammeln durfte. Hier kam die ohnehin schon spannende Fotografie an verlassenen Orten mit der Reise an einen ganz besonderen Ort zusammen. Denn immerhin ist Pyramiden die „nördlichste Geisterstadt der Welt“ und zählt damit nach einem Ranking des britischen Guardians zu den 10 beliebtesten Geisterstädten überhaupt. Wie auch immer die Zeitung zu dieser Bewertung gekommen ist, spannend ist der Besuch in Pyramiden auf jeden Fall. Die Abgeschiedenheit, das Klima und seit einiger Zeit auch das Vermarktungsinteresse des Eigentümers dieser Bergbausiedlung im Eis führt dazu, dass der Verfall langsamer von statten geht als andernorts. So hat man das Gefühl, dass es nicht schon fast 20 Jahre sind, die Pyramiden nun verlassen da liegt. Überall finden sich Zeugnisse der Menschen, die hier einst lebten. Und sie vermitteln das Bild eines harten, entbehrungsreichen Lebens bei 4 Monaten nicht untergehender Sonne, 4 Monaten ständiger Dunkelheit und 4 Monate irgendwas dazwischen. Ein anderes Bild ergibt sich, wenn man das Leben der Menschen in Pyramiden mit dem Leben der russischen Bevölkerung in Russland vergleicht. Danach waren die Menschen hier, in der kleinen russischen Siedlung im westlichen Ausland, privilegiert, was sich in höherem Lebensstandard und besserem Einkommen niederschlug. Und vielleicht half auch der Beistand Lenins, der hier mit der nördlichsten Lenin-Statue der Welt  ein wachsames Auge über seine Genossen hatte.

Wer gerne noch ausführlichere Inforamtionen zu Pyramiden hätte, der findet diese in dem hier verlinkten Text von mir (Pyramiden – Lenin auf Eis).

 

Doch nun zu den Bildern. Alle gibt es hier zu sehen.

 

28 pyramiden – geisterstadt in der arktis

Hmmm, wohin nun mit dem Artikel, zu den Lost Places oder doch besser in die Reiseabteilung? Auf jeden Fall gehört der Besuch in Pyramiden auf Spitzbergen zu den eindrucksvollsten Erfahrungen, die ich bislang auf einer Fotoreise sammeln durfte. Hier kam die ohnehin schon spannende Fotografie an verlassenen Orten mit der Reise an einen ganz besonderen Ort zusammen. Denn immerhin ist Pyramiden die „nördlichste Geisterstadt der Welt“ und zählt damit nach einem Ranking des britischen Guardians zu den 10 beliebtesten Geisterstädten überhaupt. Wie auch immer die Zeitung zu dieser Bewertung gekommen ist, spannend ist der Besuch in Pyramiden auf jeden Fall. Die Abgeschiedenheit, das Klima und seit einiger Zeit auch das Vermarktungsinteresse des Eigentümers dieser Bergbausiedlung im Eis führt dazu, dass der Verfall langsamer von statten geht als andernorts. So hat man das Gefühl, dass es nicht schon fast 20 Jahre sind, die Pyramiden nun verlassen da liegt. Überall finden sich Zeugnisse der Menschen, die hier einst lebten. Und sie vermitteln das Bild eines harten, entbehrungsreichen Lebens bei 4 Monaten nicht untergehender Sonne, 4 Monaten ständiger Dunkelheit und 4 Monate irgendwas dazwischen. Ein anderes Bild ergibt sich, wenn man das Leben der Menschen in Pyramiden mit dem Leben der russischen Bevölkerung in Russland vergleicht. Danach waren die Menschen hier, in der kleinen russischen Siedlung im westlichen Ausland, privilegiert, was sich in höherem Lebensstandard und besserem Einkommen niederschlug. Und vielleicht half auch der Beistand Lenins, der hier mit der nördlichsten Lenin-Statue der Welt  ein wachsames Auge über seine Genossen hatte.

Doch nun zu den Bildern.

 

 

 

 

russische wandbilder / murals from soviet barracks

wandbild

In den letzten Wochen waren unter anderem Wandbilder in ehemaligen russischen Kasernen die Hauptmotive bei meinen Fototouren. Eigentlich ist das nicht so „mein Thema“, bevorzuge ich doch eher „Lebensräume“, denen noch Spuren „echten“ Lebens anzusehen sind. Das liegt vielleicht auch daran, dass es nicht so viel (kreative)  Spielräume für das (Ab-) Fotografieren von Wandbildern gibt. Aber dennoch sind diese Bilder auch beeindruckend und erzählen viel über das russische Selbstbild. Ob es nun Bilder vom Sieg über Nazi-Deutschland sind oder Motive von Raumfahrt, Märchen oder Landschaft – alle geben Einblick in die russische Kultur. Manchmal ist es beeindruckend zu sehen, wie gut sie noch erhalten sind nach den Jahren des Verfalls, manchmal stimmt es traurig, sie mit dummen Schmierereien  verschandelt vorzufinden. Diesen Beitrag weiterlesen »

einfach so

waschraum

Eigentlich stelle ich mir nicht die Frage, warum ich in meiner Freizeit mit der Kamera in der Hand durch die Gegend ziehe, fotografiere und diese Bilder dann herzeige. Ich mache es einfach. Aber ich habe kürzlich auf der Seite von kwerfeldein, dem online fotomagazin, einen sehr interessanten und daher zu empfehlenden  Artikel mit dem Titel „Suche nach Anerkennung“ gelesen, der mich dann doch anregte, mal über die Frage meiner Motivation nachzudenken. Und dabei habe ich festgestellt, dass es eine Vielzahl von Gründen dafür gibt, dass ich fotografiere. Bezogen auf Lost Places ist es die Freude an Entdeckungen, das Sammeln von Motiven und das Schaffen ganz eigener Sachen. Über das Präsentieren der eigenen Bilder auf der eigenen Website oder auch Facebook erfolgt ein Austausch mit anderen Fotografen und die Rückmeldung von Personen, die das, was ich mache, wertschätzen. Ich denke alles zusammen spielt in unterschiedlicher Ausprägung eine Rolle.

Beim letzten Ausflug zu einer ehemaligen sowjetischen Kaserne waren dann aber diese Überlegungen wieder in den Hintergrund getreten. Ich bin fotografieren gegangen – einfach so.

Alle Bilder von der Tour gibt es hier zu sehen.

 

von geschärfter wahrnehmung und schönen wandbildern

betreten verbotenNun war ich lange nicht mehr an verlassenen Orten unterwegs um zu fotografieren. Und ich stelle fest, dass die Abstinenz die Sinne wieder für das Thema geschärft hat. Die Wahrnehmung der Orte ist eine andere, als wenn man sie dutzendhaft abarbeitet. Diese geschärfte Wahrnehmung beschränkt sich dabei nicht nur auf das Sehen, sondern schließt auch das Hören und Riechen ein, wobei sich das natürlich nur schwerlich auf einem Bild (unmittelbar) transportieren lässt. Aber diese Wahrnehmung insgesamt macht das Fotografieren an verlassenen Orten so spannend. Und wenn sich auch nur ein visueller Eindruck vermitteln lässt, so fließt doch auch das durch die anderen Sinne mitbestimmte Atmosphärische in die Aufnahmen ein. Aber vielleicht Bilde ich mir das auch nur ein.

Dieser nun besuchte Ort steht exemplarisch für die vielen anderen. Er unterscheidet sich gar nicht so sehr von den vielen anderen. Der Verfall wirkt gleichsam als Uniform (wie passend für einen Militärstandort) und gibt diesen Orten etwas Verbindendes. Die Dinge, die noch nicht zu sehr unter dem Verfall gelitten haben, machen dann den Unterschied. In diesem Fall sind es viele außergewöhnlich gut erhaltene Wandbilder. Weder witterungsbedingter Verfall noch mutwillige Zerstörung konnten Ihnen bislang etwas anhaben. Aber das ist möglicherweise nur eine Frage der Zeit.

 

Alle Bilder gibt es hier zu sehen.

26 kasernen

Die Bilder dieser Galerie sind an verschiedenen Standorten entstanden. Allen ist gemein, dass sie zuletzt als Truppenstandorte für die sowjetische Armee gedient haben, bevor diese Anfang der 1990er Jahre Deutschland verließen. Dieses ist sehr gut an den immer wiederkehrenden Themen der Wandbilder,  aber auch der farblichen und baulichen Ausgestaltung der Örtlichkeiten festzumachen . Neben der ungewissen zukünftigen Verwendung haben diese Standorte den witterungsbedingten Zerfall gemeinsam. Und an diesen Standorten waren noch sehr gut erhaltene Wandbilder vorzufinden, die andernorts vielleicht auch schon Opfer mutwilliger Zerstörung geworden wären.

 

 

fliegerhorst / airbase

stuhl
Es war wie immer alles perfekt vorbereitet, die Fototasche gepackt, die Route geplant, Karten auf das Handy geladen, so dass keine Datenverbindung erforderlich sein würde. Das Wetter passte, sonnig aber auch ein paar Wolken. Trotzdem wurde es warm, ziemlich sogar. Noch wärmer wurde es, als wir feststellten, dass der Lageplan mit dem eingezeichneten Hauptobjekt der Begierde im Auto geblieben war … . Also musste die leider allzu trügerische Erinnerung helfen und wir durchliefen das weitläufige Gelände durch hohes Gras und dichtes Gestrüpp und durchsuchten zahlreiche Gebäude, bevor es fast am Ende dann doch hieß „hier ist er!“. Doch selbst wenn wir ihn, den Zahnarztstuhl dann nicht gefunden hätten, auch so sind ein paar interessante Aufnahmen entstanden.

Doch sehen Sie selbst, hier geht es zu den Bildern.

 

Everything was perfectly organized like always. The camera backpack was packed, the route was planned, the maps were loaded on teh smartphone. The weather was fine, sunny and a few clouds. It became warm, actually pretty warm. It became even warmer when we fond out that we forgot the plan with the marked main object of desire in the car. So we had to help ourselves with our deceptive remembrance and we went through the extensive grounds through tall grass and thick brush and searched several buildings. Finally, almost at the end of the tour we were successful. But even when we had not been lucky and we had not found the dentist chair, I think I could make a few nice pictures anyhow.

Here you can see the pics.

 

23 fliegerhorst

 

Es war wie immer alles perfekt vorbereitet, die Fototaschen gepackt, die Route geplant, Karten auf das Handy geladen, so dass keine Datenverbindung erforderlich sein würde. Das Wetter passte, sonnig aber auch ein paar Wolken. Trotzdem wurde es warm, ziemlich sogar. Noch wärmer wurde es, als wir feststellten, dass der Lageplan mit dem eingezeichneten Hauptobjekt der Begierde im Auto geblieben war … . Also musste die leider allzu trügerische Erinnerung helfen und wir durchliefen das weitläufige Gelände durch hohes Gras und dichtes Gestrüpp und durchsuchten zahlreiche Gebäude, bevor es fast am Ende dann doch hieß „hier ist er!“. Doch selbst wenn wir ihn, den Zahnarztstuhl dann nicht gefunden hätten, auch so sind ein paar interessante Aufnahmen entstanden.

 

Everything was perfectly organized like always. The camera backpack was packed, the route was planned, the maps were loaded on teh smartphone. The weather was fine, sunny and a few clouds. It became warm, actually pretty warm. It became even warmer when we fond out that we forgot the plan with the marked main object of desire in the car. So we had to help ourselves with our deceptive remembrance and we went through the extensive grounds through tall grass and thick brush and searched several buildings. Finally, almost at the end of the tour we were successful. But even when we had not been lucky and we had not found the dentist chair, I think I could make a few nice pictures anyhow.

 

 

 

ausstellungseröffnung / Vernissage

collage_webDa freue ich mich tagelang auf die Eröffnung meiner Ausstellung und ehe man sich versieht ist es dann auch schon wieder vorbei. Aber es war eine schöne Vernissage mit vielen interessanten Begegnungen und Gesprächen. Ich freue mich, dass so viele Gäste dort waren, dass das Team von Aden Immo die Vernissage so toll organisiert hat. Vielen Dank an alle, die zum Gelingen der Veranstaltung beigetragen haben. So macht Ausstellen Spaß und ich freue mich schon auf die nächsten Gelegenheiten hierzu.

Wenn Ihnen das gefällt und Sie auch bei Facebook  aktiv sind, dann zeigen Sie doch hier, dass Ihnen meine Bilder gefallen!

At first you’re looking forward to the opening of your exhibition and suddenly it’s already over again. But it was a nice vernissage with many interesting contacs and talks. I’m glad that there were so many guests and that the team of Aden Immo made such a good job organizing this event. Thanks to all, who contributed to the success of this event. That’s the way I like to make an exhibition and I’m looking forward  to the next opportunities.

If you like my website and you have a Facebook account, then like my page  to receive updates of new content added to my website.

 

neuer, zweiter Ausstellungsort und Vernissage

einladung klein

 

Unverhofft kommt oft – ganz unerwartet hat sich die Möglichkeit ergeben, einen Teil meiner Bilder an einem weiteren Ort zeigen zu können. Neben der Präsentation in der Aden Immo – Dependance in Berlin-Kreuzberg kann ich nun auch Bilder anlässlich der Neueröffnung der Filiale in Berlin-Friedrichshain, Grünberger Straße 50, zeigen. Einzelheiten hierzu finden Sie hier (Einladung_AdenImmo).

Ich würde mich freuen, viele von Ihnen persönlich zu treffen.

 

Again and unexpected I got the opportunity to exhibit some of my pictures of the series „the beauty of ruins“ at another, second place. While I’m still showing them at the AdenImmo dependance in  Berlin-Kreuzberg I will open another show in Berlin-Friedrichshain, Grünberger Straße 50. For more details look here (Einladung_AdenImmo).

It would be a pleasure to meet you there.