drohnenfotografie – neue perspektiven mit spaß

Sehen wie ein Vogel

Die Möglichkeiten der Einnahme einer Vogelperspektive in der Fotografie sind eher begrenzt bzw. waren bislang nur sehr aufwendig zu realisieren. Das ist schade, denn der Blick aus dieser vertikalen Perspektive bietet viele Ansichten, die von ungewöhnlich bis unkenntlich reichen können. Seit dem es Drohnen oder besser -weniger martialisch – Multicopter für den fotografischen Einsatz zu erschwinglichen Preisen gibt, wird diese Art der Fotografie immer populärer. Eine Vielzahl von Veröffentlichungen und entsprechenden Fotowettbewerben zeugt hiervon. Auch stellte ich mir so zu fotografieren sehr reizvoll vor. So reifte in mir langsam der Entschluss, es auch einmal mit der Drohnenfotografie probieren zu wollen. Ein hierbei nicht zu vernachlässigender Nebenaspekt war natürlich auch der vermutete Spaß, ein solches Fluggerät einmal selbst durch die Lüfte zu bewegen.

 

Erste Erfahrungen

Nach dem nun also Multicopter für Fotografen immer günstiger wurden bzw. die Qualität der damit möglichen Aufnahmen sich immer weiter verbesserte, schien die Stunde auch für mich gekommen. Wie es der Zufall wollte, hatte sich auch ein Freund von mir schon vor ein paar Monaten eine Drohne angeschafft. Er  besaß schon einige Erfahrung im Umgang mit derselben und war gerne bereit, mir mal eine Flugstunde zu geben. Und spätestens anschließend stand mein Entschluss fest: Ich probiere es mal mit der Drohnenfotografie. Denn der in dieser Stunde gewonnene Eindruck war so nachhaltig, dass ich das auch wollte! Es war interessant, welche neuen Perspektiven sich zeigten, es war aufregend, ein solches Teil zu fliegen! Aufsteigen in ungeahnte Höhen – trotz Höhenangst!

Wichtige Erkenntnis

Und schon bald besaß ich selbst einen Multicopter und machte mich daran das Fliegen damit zu lernen. Außerdem gibt es eine Menge Vorschriften und Regeln, die man bei der Drohnenfotografie kennen muss. Die sichere Beherrschung des Multicopters ist Voraussetzung für den zweiten Schritt, dieses Gerät für die Fotografie einzusetzen und sich hierauf konzentrieren zu können. Denn am Ende bleibt auch so eine Drohne nur ein Hilfsmittel. Alles andere was man beachten muss, um ein ansprechendes Foto zu machen, gilt auch weiterhin, wie das Finden von Motiven, Bildgestaltung, technische Umsetzung, … . Da ist die Drohnenfotografie keine Ausnahme. Wie meinte der besagte Freund: Nur weil ein Foto aus der Luft aufgenommen wurde ist es nicht zwangsläufig gut. Und damit hat er wohl unzweifelhaft Recht.

Nun, einige Flugstunden später habe ich meine ersten Fotos gemacht, mit denen ich selber nicht unzufrieden bin. Und ich wollte es daher nicht versäumen, sie an dieser Stelle einmal zu zeigen.

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