Namib, Okavango, Erongo und Etosha – eine Reise nach Afrika und Erinnerungen der Kindheit

Deadvlei in der Namib-Wüste in NamibiaKindheitserinnerungen werden wach

Beim Klang von Kalahari, Okavango-Delta und Etosha denke ich unweigerlich an Expeditionen ins Tierreich und ein Platz für Tiere – TV-Highlights meiner Kindheit. Tief hat sich damals die Faszination für Afrika und dessen Tierwelt eingegraben. Und heute, fast ein halbes Jahrhundert später, stehe ich selbst dort, in Namibia und in Botswana, reibe mir verwundert die Augen und erlebe meine Kindheit lebendig werden. Ich sehe Elefanten, Nashörner, Flusspferde, Giraffen, so viele Antilopenarten, dass es schwerfällt sie auseinander zu halten.

Die Bilanz

Zebraherde im Etosha-Nationalpark, NamibiaEs waren 3 Wochen Rundtour durch die Mitte und den Norden von Namibia und das westliche Botswana am Rande des Okavango-Deltas und durch die Kalahari. Fast 5.000 Km auf schnurgeraden Asphaltpisten und Schotterstraßen, im Tiefsand und durch Wasserläufe, 12 Campsites, eine defekte Lichtmaschine, ein Drohnencrash und ein verlorener Objektivdeckel. Und immer atemberaubende Weite, wunderschöne Landschaften, freundliche und hilfsbereite Menschen und – last but not least – der fantastische Himmel über Afrika, tags und bei Nacht, mit ebenso fantastischem Licht.

 

Dünen bei Swakopmund, NamibiaVielfältigste Eindrücke

Es fällt schwer zu sagen, was auf der Reise am schönsten war. Das liegt nicht nur an der Größe der bereisten Länder, sondern auch auch den so verschiedenen Eindrücken: Die Sanddünen in der Namib-Wüste (Sossusvlei), die Küste bei Swakopmund mit nicht weniger beeindruckenden Dünen, die Landschaften des Naukluft- und des Erongogebirges, die Tierwelt des Etosha-Nationalparks, die Ufer von Okavango und Chobe-River, die Dörfer im Caprivistreifen, die Victoriafälle in Simbabwe, die Feuchtigkeit des Okavango-Deltas und die Trockenheit der Kalahari. Und unbedingt die Begegnungen mit den Menschen dieser Länder, die ich alle als freundlich, offen und hilfsbereit erlebte. Die Eindrücke sind so bunt und so vielfältig, dass es kaum möglich ist, diese in Worte zu fassen, so, dass sie jemand, der es nicht selbst gesehen hat, auch tatsächlich nachvollziehen kann. Und ich fürchte, auch Bilder vermögen es nur begrenzt, diese Eindrücke zu vermitteln. Aber ich will es wenigstens versuchen.

Antilopen im Chobe-Nationalpark, BotswanaIch komme wieder

Am Ende der Reise steht die Erkenntnis, dass ich gerne nach Namibia und Botswana wiederkommen würde. Und dass ich mir etwas mehr Zeit nehmen würde, um die unterschiedlichen Eindrücke noch besser aufnehmen zu können und auch mehr Zeit zu haben, diese fotografisch umzusetzen.

Alle Bilder gibt es hier zu sehen. Weitere Bilder folgen.

Mehr Bilder gibt es bereits jetzt auch auf meinen Instagram-Account zu sehen.

 

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